Skip to main content

Kiezbank, Kreide, Kochlöffel – ein Feld, deine Ideen. Wir helfen beim Wachsen.

2. – 26. September 2025
Berlin Spandau, Im Spektefeld 32-34

Vor dem Hintergrund, dass das Quartiersmanagement Falkhagener Feld West 2027 ausläuft, haben wir versucht vor Ort zu unterstützen, um Bewohner:innen zu aktivieren und mögliche Projektförderungen in Anspruch zu nehmen. Das Falkhagener Feld ist ein Berliner Ortsteil am Rand von Spandau. Geprägt von Großwohnstrukturen gibt es nicht viele Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum. Um gemeinschaftliche Projekte zu starten, braucht es jedoch eine aktive Nachbarschaft, die sich nur durch solche Treffpunkte entwickeln kann. 

Wir standen drei Wochen mit unserem Container in der Ladenzeile Im Spektefeld 32–34. Dieser Standort wird aktuell vor allem zum Einkaufen und Parken genutzt. Die vorhandenen Grünflächen sind bislang kaum entwickelt und bieten daher wenig Aufenthaltsqualität. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Gewobag und dem Jugendclub OUTREACH bestand vor Ort ein großes Potenzial, die Flächen neu zu denken und gemeinschaftlich zu gestalten. Das Kiezlabor knüpfte hier mit Beteiligungsworkshops zu den bestehenden Flächen an. Im Rahmen dessen wurden erste Prototypen entwickelt und der öffentliche Raum als Ort für Dialog und Spiel erprobt. Das Kiezlabor hat einen Monat Ideen und Wünsche der Nachbarschaft gesammelt. 

Für die Gestaltung der kleineren Fläche wurden Ideen konkretisiert und zusammen mit Jugendlichen des Jugendclub OUTREACH wurden erste Möbelstücke bereits umgesetzt. Angeleitet von den Designern von OUTRA haben wir Sitzbänke gebaut, die nach der Kiezlabor-Zeit vor Outreach stehen werden. Außerdem wurde überlegt, wie die kleinere Grünfläche weiter genutzt werden kann. Diese Prototypen sind ein Startschuss für mehr Sitzmöglichkeiten, die die Umgebung der Ladenzeile als sozialen Ort stärken können. 

Kulturelle Kleinformate und Veranstaltungen im öffentlichen Raum können helfen, um Bewohner:innen aus dem privaten Raum zu locken und sich mit diesem mehr zu identifizieren. Es wurden sich unter anderem Marktangebote wie Flohmärkte gewünscht. Ein Graffiti-Workshop mit dem Raum für Beteiligung war außerdem sehr erfolgreich und könnte von Jugendlichen an freien Flächen weitergeführt werden. 

Es herrschte insbesondere Interesse für mehr Sport- und Spielflächen sowie Sitzflächen. Die verschiedenen Bedarfe von Schüler:innen der benachbarten Schule und parkenden Autos in der Ladenzeile bilden dafür eine komplexe Grundlage, und es muss eine Verkehrssicherheit hergestellt werden. 

Die Wünsche wurden dem QM und der Gewobag übergeben und werden im kommenden Jahr weiter umgesetzt. 

Vergangene Veranstaltungen